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Brüggen

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Zehn Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Brüggen


Burggemeinde Brüggen

Mit seinen Ortsteilen Born und Bracht liegt Brüggen inmitten des internationalen Naturparks Schwalm-Nette. Einst war die Burg Brüggen die nördlichste Grenzfestung des Herzogtums Jülich. Sie war Verwaltungssitz und deckte seinerzeit den freien Zugang zur in den Niederlanden gelegenen Maas. In der Zeit der fränkischen Besiedlung wurde dieses Gebiet der Grafschaft Mülgau zugewiesen, benannt nach den schon damals hier vorhandenen vielen Wassermühlen entlang der Schwalm. 1289 wurde Brüggen erstmals urkundlich erwähnt und obwohl diesem Ort niemals formell die Stadtrechte verliehen wurden, galt Brüggen ab 1398 als Stadt und trat von da an gegenüber anderen auch als eine solche auf. 1970 wurde im Zuge des Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Brüggen und Bracht die Gemeinde Brüggen.

Burggemeinde Brüggen


Burg Brüggen

Obwohl nur noch in Teilen vorhanden, ist die Burg Brüggen eine der größten Wasserburgen am Niederrhein. Erbaut von den Grafen von Kessel wird sie 1289 erstmalig urkundlich erwähnt. 1305 gelangt die Burg in die Hand der Grafen von Jülich und diente dann lange Zeit als nördlichste Grenzfestung des Herzogtums zur Sicherung des Zugangs zur Maas. Ursprünglich war die Burg Brüggen viereckig angelegt mit vier runden, gleichgroßen Türmen, von denen heute noch einer erhalten ist, der so genannte Bergfried. Die Hauptburg umschließt einen nahezu quadratischen Innenhof. Erhalten geblieben sind von der Burg Reste des westlichen Wohnflügels, des südlichen Torbaus, des Wasserturms und der Ringmauern. Im Bergfried sind das Jagdmuseum und das Naturkundemuseum untergebracht, in denen der Besucher interessantes über die Ökologie des Rheinlandes seit Beginn der Erdgeschichte erfährt.

Burg Brüggen


Brüggener Wassermühle

Die Brüggener Wassermühle, ebenso wie die Burg Brüggen 1289 erstmals urkundlich erwähnt, war ursprünglich Teil der Burganlage. Mit ihrem sich heute noch drehenden großen Mühlrad, das bis 1955 noch für die ursprüngliche Bestimmung eingesetzt wurde und das jetzt Strom produziert, ist diese Mühle ein hervorragendes Beispiel für eine in einer Stadtbefestigung integrierte Mühle. Früher einmal besaß die Brüggener Mühle ein Mahlwerk zur Mehlgewinnung aus Korn und ein Schlagwerk zur Ölgewinnung aus Flachs. 1815 kam diese Mühle in Privatbesitz und nachdem sie zum Restaurant "Alte Brüggener Mühle" umgebaut wurde, ist sie ein beliebter Treffpunkt für Ausflügler, die sich von kulinarischen Genüssen herzhafter Fisch- und Wildgerichte in einer anheimelnden Atmosphäre verwöhnen lassen wollen, während sich das Mühlrad im Strom der sanft dahin plätschernden Schwalm langsam dreht.

Brüggener Wassermühle


Die Rentei

Dort, wo sich einst zwei Handelsstraßen zwischen der Maas und dem Rhein kreuzten, entstand die kleine Gemeinde Brüggen, die 1289 erstmals urkundlich erwähnt wird. 1305 gelangte die Ortschaft Brüggen in die Hand der Grafen von Jülich und war fortan eine handelsstrategisch wertvolle Stadt am nördlichen Rand des Herzogtums. Als Grenzstadt an der Strecke zwischen Venlo in den Niederlanden und Köln am Rhein, mussten hier noch bis 1798 Zölle auf die Handelswaren gezahlt werden. Dies geschah in der so genannten Rentei. Ebenso wie die Brüggener Mühle und das noch vorhandene Schwalmtor gehörte die Rentei zur Befestigungsanlage der Burg Brüggen. Heute befindet sich in dem Gebäude unweit der Brüggener Mühle das Restaurant "Torschänke" und dort, wo jetzt die Theke steht, musste einst so mancher Handelsmann die Zölle berappen, die es ihm erlaubten, unbeschadet weiterzureisen.

Die Rentei


Kreuzherrenkloster

Ein weiteres, neben der Burg Brüggen das Stadtbild beherrschendes großes Bauwerk, ist das 1479 gestiftete Kreuzherrenkloster mit der angebauten katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus. Früher einmal bestand es aus dem Konvent mit Wohn- und Funktionstrakt, einem Küchen- und Versorgungstrakt (heute die Altdeutsche Bier- und Weinstube), Wirtschaftsgebäuden und einer Lateinschule. Mitten im Ortskern von Brüggen gelegen dient dieses Kloster heute als Unterkunft der Gemeindeverwaltung. Nachdem das Kloster 1751 gänzlich ein Opfer der Flammen wurde, errichtete man es im Stil des Barock neu. Dem äußeren schlicht gehaltenen Bauwerk mit seinem ansonsten einfachen Backsteininnenraum dient ein reichlich vergoldeter Rokokohochaltar aus dem 18. Jahrhundert als Kontrapunkt. Zwischen 1630 und 1794 war hier die philosophische und theologische Fakultät der Kreuzherren-Universität untergebracht.

Kreuzherrenkloster


Brüggener Klimp

Inmitten des internationalen Naturparks Maas-Schwalm-Nette liegt die Stadt Brüggen mit ihren Ortsteilen Born und Bracht. Ursprünglich die nördlichste Grenzfeste des Herzogtum Jülich deckte sie in alten Zeiten den Zugang zur Maas und war ein bedeutender Verwaltungssitz. Im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurde auch Brüggen mit einem Eisenbahngleisanschluss ausgestattet und im Folgenden wurde ein Bahnhof gebaut. Ab 1890 war dieser Bahnhof die Endstation einer Gleisstrecke durch das Schwalmgebiet bis hin nach Dülken. Noch bis in das Jahr 1975 herrschte hier ein reger Personen- und Gütertransportverkehr. Dann wurde diese Strecke eingestellt und der frühere Bahnhof Brüggen zur heutigen Empfangshalle des Hotels "Brüggener Klimp" umgebaut. Vor dem Hotel ist eine originale Dampflok abgestellt und Drumherum finden sie viele Hinweise auf den einstigen Bahnverkehr.

Brüggener Klimp


Der Birxhof

Dem Flusslauf der Schwalm folgend findet man noch heute eine Landschaft von ursprünglichem Reiz vor, geprägt von Feuchtgebieten, Nadel- und Laubwäldern, Heidemooren und Vennlandschaften. Ein durchweg gut ausgebautes Wander- und Radfahrnetz bietet ideale Erkundungsmöglichkeiten für den Ausflügler. An den vielen vorhandenen Wassermühlen, heute zum größten Teil zu Ausflugslokalen und Restaurants umgebaut, bietet sich immer wieder die Möglichkeit zu einer kurzen oder längeren Rast. Auch der Birxhof, das älteste Hofgebäude in der ehemaligen Vorstadt Brüggens, beherbergt heute ein beliebtes Restaurant. Diese dreiflügelige und zweigeschossig aufgebaute Hofanlage mit der angebauten großen, geräumigen Scheune zeugt von der landwirtschaftlichen Vergangenheit, die diese Gegend hier im 17. Jahrhundert geprägt hat.

Der Birxhof


Borner Mühle

Im Vogelschutzgebiet des Borner Sees, der im 16. Jahrhundert durch Tonabbauarbeiten entstand, liegt an der Schwalm gelegen die Borner Mühle, heutzutage, wie viele andere Wassermühlen auch, zu einem Hotel-Restaurant umgebaut. Bereits im 12. Jahrhundert wird diese Mühle als der Kölner Abtei St. Pantaleon zugehörig erwähnt. Etwas später gelangt diese Mühle durch Lehenrecht an das Herzogtum von Kleve, wieder etwas später gelangt sie in den Besitz des Grafen von Moers. 1448 dann, kurz vor seinem Tod, übereignet der Graf die Borner Mühle wieder der Kölner Abtei St. Pantaleon. Ehemals mit drei Mühlrädern ausgestattet, ist nur noch eines funktionslos erhalten geblieben. Ursprünglich zum Mahlen von Ölfrüchten und Korn eingesetzt, mahlten die Räder noch bis 1960 Getreidekörner. Dann wurde der Betrieb eingestellt und die Mühle in den jetzigen Zustand zum Hotel-Restaurant umgebaut.

Borner Mühle


Schloss Dilborn

1583 ließ Gerhart von Elmpt auf den Ruinen des abgebrannten Gut Dilborn ein prächtiges Wasserschloss erbauen, das 1772 nochmals umgestaltet wurde. Heute ist von der ursprünglichen Anlage allein die zweigeschossige Vorburg mit ihren vorgezogenen dreigeschossigen Ecktürmen übrig geblieben. 1830 erfolgte der Anbau eines weiteren Flügels. Der bekannte expressionistische Maler und Graphiker Heinrich Nauen (geboren 1880 in Krefeld, gestorben 1940 in Kalkar) lebte und malte hier in diesem schönen Wasserschloss für mehr als ein Jahrzehnt. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Schloss Dilborn mit seinen weitläufigen Anlagen umfunktioniert zum Kinder- und Jugenddorf St. Josef, das noch immer ein Kinderheim beherbergt.

Schloss Dilborn


Brüggener Natur- und Tierpark

An der Bundesstraße 221 von Brüggen in Richtung Nettetal gelegen befindet sich der Brüggener Natur- und Tierpark Schwalmtal. Als lohnendes Ausflugsziel für den Erholung suchenden Urlauber beheimatet dieser kleine Naturpark eine Vielzahl an heimischen und nicht einheimischen Tieren in einer ursprünglich belassenen Umgebung. Bei herrlich frischer Luft und inmitten einer Oase der Ruhe findet hier der Besucher die Natur- und Tierwelt wieder, wie man sie bereits im Mittelalter kannte. Ein großer Kinderspielplatz lädt die Kleinen zum Herumtoben ein und das Restaurant Haus Waldfrieden im Natur- u. Tierpark bietet den Besuchern stets eine Möglichkeit, die hier gesammelten Eindrücke bei einem kulinarischen Genuss zu verarbeiten und sich in gepflegter Atmosphäre zu entspannen.

Brüggener Natur- und Tierpark